Liebe Erdlinge!
Unser Kraut an beiden Standorten gedeiht derzeit prächtig, ähnlich wie unsere „Crowd“ bei unserer Krautfunding-Kampagne. Diese Woche haben wir Dank unserer Unterstützer 51 % unseres Fundingziels erreicht. Die Kampagne haben wir nun bis 28. September verlängert.
Verbreitet bitte weiterhin so fleißig unsere Philosophie, die wir mit dem Umgang des Bodens und beim Anbau des Gemüses verfolgen bzw. unsere Form der gemeinschaftlichen Landwirtschaft. Interessierte Menschen sind jederzeit gerne am Acker gesehen. Falls die Lebensumstände mancher Erdling-Interessierter gerade keine eigene Mitarbeit zu lassen, verweist bitte auf unsere Luxusmitgliedschaft, die über die Kampagne erworben werden kann. Bei dieser Form der Mitgliedschaft genießt man/frau unser geschmackvolles Gemüse ganz ohne jegliche Arbeitsbeteiligung.
> zur Kampagne: https://www.startnext.com/erdling.
Ernteverteilung an den Standorten
Die in der vorangegangenen Aussendung geschriebenen Hinweise zur Ernteverteilung an den jeweiligen Standorten gelten weiterhin.
> zum Kalender: http://www.erdling.at/kalender
Feldeinsätze
Danke an jene Salzburger Erdlinge, die in der vergangen Woche das Angebot angenommen und in Oberndorf mitgearbeitet haben! Weiterhin ist es sehr wünschenswert, wenn sich auch Salzburger Erdlinge bei den Feldtagen in Oberndorf beteiligen würden, da der dort wesentlich größere Acker mehr helfende Hände benötigt. Meldet euch bitte vorher zu den einzelnen Feldtagen über die Kalenderfunktion im ErdInnern an.
> zum Kalender: http://www.erdling.at/kalender.
Der dieswöchige Feldtag in Aigen klingt bei Schönwetter gemütlich mit Grillerei und Jause aus. Bei Lust und Laune bringt eure eigenen Grillzutaten und alles was ihr dazu benötigt selbst mit. Bedenkt, dass wir am Acker keine Möglichkeit haben unseren Müll zu entsorgen sowie Geschirr zu spülen. Nehmt daher alle nicht kompostierbaren Abfälle unbedingt wieder nach Hause mit. Müllsäcke für mehrere Tage am Acker zu belassen, ist äußerst ungünstig, da die schlauen Krähen diese Säcke immer wieder gerne durchwühlen, diese dabei zerreißen und der Wind unseren Abfall in alle Richtung verteilt.
Schnecken klauben am Acker in Aigen
Von Freitag bis ca. Wochenanfang tritt vermehrt Regen auf. Bei nasser Witterung lassen sich zu allen Tageszeiten die Schnecken am Acker in Aigen sehr gut finden. Alle jene von euch, die außerhalb der offiziellen Feldtage gerne etwas am Acker in Aigen arbeiten möchten, können der wirklich wichtigen Tätigkeit des Schnecken klaubens gerne nachkommen. Dadurch verhindern wir, dass die Schnecken ihre Eier auf unserem Acker ablegen und profitieren somit von einer geringeren Schneckenpopulation im nächsten Jahr.
Die Schnecken wandern entlang des Zaunes auf unseren Acker ein. Sie halten sich vor allem Rund um das Kanninchengehege auf, von dort weiter entlang des Zaunes bis zu Michaels ehemaligem Zeltplatz sowie entlang des Zaunes auf der linken Ackerseite neben dem schmalen Entwässerungsgraben. Im gesamten Wiesenstück oberhalb der beiden Ackerstreifen sind die Schnecken ebenfalls zu finden. In den Morgenstunden bis ca. 9.00 Uhr lassen sich bei Schönwetter im taunassen Gras auch sehr viele Schnecken aufspüren.
Vorgehensweise: Für das Einsammeln der Schnecken verwendet den bereitgestellten Kübel beim Lagerplatz. Die darin vorbereitete Flüssigkeit (Kalk mit Wasser) sorgt für einen schnellen Tod der Tiere. Wer die Schnecken nicht umbringen möchte, bringt seinen eigenen Kübel mit und trägt die Tiere dann wirklich weit, weit weg!
Kartoffelkäfer klauben am Acker in Oberndorf
Leider habe ich am Samstagabend unzählige Kartoffelkäfer und ihre gefrässigen Larven auf den Kartoffelpflanzen unserer letzten vier Reihen am Acker in Oberndorf entdeckt. Danke an die fleißigen Erdlinge, die Resis Aufruf über Whats App gefolgt sind und bereits geklaubt haben! Sonntagabend waren nach wie vor noch immer sehr viele unterwegs. Bitte helft tatkräftig mit diesen Schädlingsbefall zu regulieren und kommt, wann immer ihr Zeit habt auf den Acker! Kalendereinträge gibt es hierzu nicht, da egal zu welcher Zeit ihr kommt, immer noch sehr viele zu finden sein werden.
Vorgehensweise: Neben dem Pavillion stehen große Kübel, in die ihr die Pflanze hineinbeugt und schüttelt. Die Käfer wie die größeren Larven fliegen meist hinein. Danach die jeweilige Pflanze kontrollieren, ob sich noch weitere Larven darauf befinden. Ansonsten die kleineren Larven mit den Fingern (Handschuhe empfehlenswert) zerquetschen oder abklauben. Bitte nur die trockenen Pflanzen schütteln, da sie dies im nassen Zustand nicht gut vertragen. Nach dem Abschütteln bzw. Abklauben in den Kübel heißes Wasser geben, damit sie auf keinen Fall leiden. Den Kübel samt Tierchen einfach stehen lassen, klappt leider nicht, da die Käfer wieder aus dem Kübel krabbeln und davon fliegen. Im Pavillion steht ein Teekessel, darin das Wasser aus dem weißen Kanister am Sessel einfüllen und am Gasherd zum Kochen bringen.
Die Käferweibchen legen während eines Sommers ca. 1200 gelbe Eier auf den Blattunterseiten ab. Aus diesen Eiern schlüpfen rötliche Larven mit schwarzen Punkten am Kopf und an den Seiten. Diese Larven verpuppen sich nach zwei bis vier Wochen gefrässigen Daseins in der Erde und schlüpfen als Kartoffelkäfer. Diese Käfer verbringen den Winter über im Boden und befallen im nächsten Jahr wieder die Pflanzen. Bei uns geht es nun auch darum, die Population für das nächste Jahr einzudämmen.