Liebe Erdlinge!

Bei der Generalversammlung ist gemeinschaftlich beschlossen worden, dass die Erdlinge die Herausforderung des dynamisch gehaltenen Budgets annehmen, sich des dadurch entstehenden Risikos bewusst sind und gemeinsam beraten, falls die finanziellen Mitteln nicht reichen. Das als eine Konsequenz daraus im Juli-ErdRat beschlossene reduzierte Stundenkontingent für Michael bei gleichzeitiger Reduktion seines Stundensatzes war mit Ende August aufgebraucht. Danke an alle jene Erdlinge, die bei der Generalversammlung bzw. nach dem Juli-ErdRat ihre Mitgliedsbeiträge erhöht haben! Dadurch konnte Michael trotz ausgeschöpftem Stundenkontingent noch für uns im September tätig sein. Michael steht im weiteren Verlauf des heurigen Jahres dem Verein nicht mehr zur Verfügung. Ihr werdet Michael jedoch nach wie vor auf den Vereinsflächen – vor allem auf unserer Anbaufläche in Oberndorf Mitte – antreffen können, da er gegebenfalls aus Lust an der Freude noch manches für uns macht.
Ich selbst werde weiterhin die Ernteverteilungen an den Standorten koordinieren. Durch Michaels Abwesenheit bin ich nun verstärkt auf eure Mithilfe angewiesen. Michael hat die meisten Erntetransporte zwischen Maria Bühel, Oberndorf und Aigen mit seinem eigenen Auto mit geliehenem Anhänger durchgeführt. Ich selbst habe kein Auto zur Verfügung und hoffe auf eure Bereitschaft, mir auch motorosiert zur Seite zu stehen. Hierfür gerne bei mir melden!

Ernteverteilungen an den Standorten

Alle Informationen und etwaigie Verschiebungen zu den Erntetagen entnehmt dem Kalender.
> zum Kalender: http://www.erdling.at/kalender

Feldtage

Die Feldtage für die Pflege unserer Anbauflächen finden aufgrund Michaels Abwesenheit nun in reduziertem Ausmaß statt. Nach wie vor sind die wöchentlichen Erntetage mit einem Feldtag gekoppelt. Mein Schwerpunkt liegt bei der Ernte unseres Gemüses. Soweit mir Pflegemaßnahmen bewusst sind, werde ich diese bei verbleibender Zeit auch gerne anleiten. Wer von euch sich dazu berufen fühlt, einen Feldtag an einem unserer Standorte zu koordinieren, kann dies jederzeit machen. Setzt euch hierfür bitte mit mir in Verbindung. Ich werde den entsprechenden Kalendereintrag dazu vornehmen und euch über die Rahmenbedingungen informieren.
> zum Kalender: http://www.erdling.at/kalender

Creme- und Waldhonig

Hubert Webersberger, unser Imker, hat von den Bienenstöcken auf der Obstwiese in Oberndorf im Frühjahr Honig geschleudert. Ein wenig von diesem biozertifizierten Blütenhonig könnt ihr noch bei den Ernteverteilungen bei mir erwerben. Ebenso habe ich von Hubert einen neuen Vorrat an biozertifiziertem Waldhonig, geernet bei seinem heimatlichen Wald in Oberösterreich, erhalten. Die Preise für beide Sorten Honig gestalten sich wie folgt: 250 g Glas bei 5 € / 0,5 kg Glas bei 8 € / 1 kg Glas bei 15 €. Bitte haltet das Geld abgezählt bereit.

Gedanken zum Abschluss

Ich möchte zum heutigen Abschluss euch die Gedanken des diesjährigen ersten Rundbriefes in Erinnerung rufen. Das neue Jahr habe ich mit den Worten John F. Kennedys eingeleitet, der einmal folgendes äußerte: „Welchen Frieden suchen wir? Ich spreche vom aufrichtigen Frieden. Vom Frieden, der dem Leben auf der Erde einen Wert gibt. Nicht nur Frieden in unserer Zeit, sondern Frieden für alle Zeit. Unsere Probleme sind von Menschen gemacht und können von Menschen gelöst werden. Denn letzten Endes ist unsere tiefe Gemeinsamkeit, dass wir alle diesen kleinen Planeten bewohnen. Wir alle atmen dieselbe Luft, wir alle hoffen für die Zukunft unserer Kinder und wir alle sind sterblich.“
Doch wie erreichen wir diesen Frieden? Wie Konfuzius bereits erkannte, ist es wichtig, schon im ganz Kleinen zu beginnen, nämlich mit dem Frieden im Herzen eines jeden Einzelnen von uns. Viele unserer Konflikte im Familien-, Freundes-, Kollegen- und Nachbarschaftskreis sowie auch im Verein Erdling haben ihre Auslöser in Neid, Geiz, Eifersucht, Mißgunst, Gier, Unzufriedenheit und anderen Schattenseiten in uns selbst. Das Bewusstsein darüber kann uns zur Erziehung unserer selbst und zu mehr innerem Frieden verhelfen. Dies wirkt dann heilend auf unsere Beziehung zu den Mitmenschen, der Natur und letztlich der Erde. Für das Gemeinschaftsprojekt Erdling mag dies bedeuten, dass ein neues Wir zu allererst ein neues Ich eines jeden von uns benötigt.

Bis bald bei der Ernte,

Antonia

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